SETI(Searching for Extraterrestrial Intelligence)OSB, acustical foam, 120x120x120Le Trac, frontviews temporary, Berlin 2012
With the Ikosaeder shape I am approaching the symmetry of a sphere, in order to establish a complete sound proof volume. While exterior sound waves are floating around it, interior sound waves on the inside (for instance the visitors breath) get lost within the material. SETI can be entered by the visitor’s upper body. Its interior surface consists of layered sound absorbing materials, including the chaotically structured ‚königspyramidal‘ foam. The spacial sculpture can be read as a ‚serious‘ counter-draft to the ongoing S.E.T.I. project, seeking extraterrestrial inhabited planets by searching for patterns of sound pollution created by civilization, but since 50 years only capturing complete silence or inapprehensible noise structures.
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Mit der Ikosaeder Symmetrie nähere ich mich der Fähigkeit einer Kugel, ausserhalb entstehende Klangwellen um sich herum gleiten zu lassen, und im Inneren entstehende Geräusche, beispielsweise der Atem des Besuchers, in seiner Innensymmetrie zu verschlucken. SETI kann mit dem Oberkörper betreten werden. Seine Innewände sind mit mehreren Schichten klangabsorbierender Materialien ausgekleidet, unter anderem dem chaotisch strukturierten ‚königspyramidalen‘ Schaumstoff. Die Raumskulptur, ein klangisolierter Raum im Raum, kann als ein ernstgemeinter Gegenentwurf zum aktuellen S.E.T.I. Projekt verstanden werden, das unter der Verwendung von Radioteleskopen nach fremden Zivilisationen im Weltall sucht, indem es nach vermeintlichen zivilisatorischen Klangverschmutzungen und Mustern sucht, allerdings seit 50 Jahren nur auf unverständliches Rauschen oder Schweigen trifft und somit kein wissenschaftlich verwertbares Material liefert.
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